Projektziele

Das Hauptziel von TheaterFlucht ist es, die Integration asylsuchender Kinder und Jugendlicher mittels kreativer Methoden rund um das Theater zu fördern und österreichische Kinder und Jugendliche für das Thema Flucht zu sensibilisieren. Das Projekt bietet somit einen außerschulischen Rahmen, in welchem ALLE in einer Einwanderungsgesellschaft lebenden Menschen lernen, miteinander zu leben.
Daneben sieht sich TheaterFlucht als pädagogische Maßnahme, welche auch jenen Kindern und Jugendlichen die Beteiligung an Freizeit, kulturellem und künstlerischem Leben ermöglicht, die sich hier oftmals benachteiligt sehen. Alle Kinder sollen die Möglichkeit auf Ruhe und Freizeit, auf Spiel und altersgemäße aktive Erholung, wie es auch in Artikel 31 der UN-Kinderrechtskonvention formuliert wird, haben.

Darüber hinaus leistet das Projekt einen Beitrag zur Förderung von Mehrsprachigkeit und sensibilisiert junge Menschen für die Bereiche Kunst und Kultur.

Die Ziele im Überblick

  • Grundsteine für eine zukünftig solidarische und offene Gesellschaft legen
  • kreative Kompetenzen fördern Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrung am
    kulturellen Leben der Gesellschaft beteiligen
  • Abbau gegenseitiger Vorurteile – Vertrauen aufbauen
  • Bewusstsein für Diversität und Fragen der Gleichstellung schaffen
  • Förderung von Sprachkenntnissen, Mehrsprachigkeit
  • Integration und Diversität fördern
  • kreative Kompetenzen fördern
  • Freiräume schaffen und Gemeinschaft erleben

Ziele für den Schwerpunkt 2016 „Räume für Mädchen und junge Frauen“

  • Einen Beitrag für/zu einer gleichberechtigten Gesellschaft leisten
  • einen geschützten Raum für junge Frauen ermöglichen
  • Empowerment der Frauen von morgen durch Bildung
  • Neue Selbst- und Körperbilder entwickeln
  • erfahren, was „Mädchen/Frau“ sein alles bedeuten kann
  • Erörterung von Fragen wie: Was heißt es, „Mädchen/Frau“ zu sein? In dieser Gesellschaft? Wie möchte ich sein? Wie habe ich das Gefühl sollte ich sein? Welche Möglichkeiten habe ich? Welche sehe ich mir verwehrt weil ich eine Frau bin?
  • kritische Reflexion gesellschaftlicher Positionierungen